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USB, Thunderbolt?

USB, Firewire, Thunderbolt oder eSATA?

Viele externe Festplatten besitzen entweder USB oder Thunderbolt oder eine Kombination dieser Schnittstellen. Jede dieser Schnittstellen eignet sich grundsätzlich zur Erstellung von Backups. Wir empfehlen jedoch, eine externe Festplatte oder ein Gehäuse zu kaufen, dass möglichst mehrere Schnittstellen besitzt (z. B. Thunderbolt+USB).

Wie groß sollte das Backup-Volume sein?

Das Backupvolume muss mindestens so groß sein wie die Daten, die kopiert werden sollen. Wenn Sie regelmäßige Backups planen, empfiehlt es sich, die benötigte Festplattenkapazität mit mindestens 50% mehr (als die zu kopierenden Daten) zu kalkulieren. So können auch wachsende Datenmengen sowie übergangsweise doppelt gesicherte Daten (in verschiedenen Versionen) oder eigentlich gelöschte Daten noch mitgesichert werden.

Wir empfehlen außerdem ausdrücklich, eine Backup-Festplatte nur zum Sichern Ihrer wichtigen Daten zu verwenden.

Wenn Sie auch andere Daten darauf abgelegt haben, die nirgendwo anders existieren, sind sie nicht gesichert! Bitte beachten Sie, dass CCC auf Backup-Festplatten befindliche Daten aus verschiedenen legitimen Gründen löschen könnte. CCC bietet verschiedene Funktionen, die Sie vor einer solchen Löschung warnen – jedoch bieten diese Funktionen keinen Schutz davor, dass Sie aus Versehen CCC auf eine ungewollte Art und Weise verwenden.

Spezifische Festplatten-Anforderungen

Die meisten Festplattengehäuse eignen sich für Ihre Backups, jedoch variieren Leistung und Zuverlässigkeit. Es ist uns aufgrund des zu hohen Aufwands nicht möglich, eine vollständige Liste aller funktionierenden Gehäuse/Mac Kombinationen zu erstellen. Wir werden häufig nach einer Empfehlung gefragt, also finden Sie hier eine Liste einiger Festplattengehäuse, die wir mit gutem Ergebnis getestet haben. Leistung und Preis gehen hier Hand in Hand. Macs mit USB-C-Anschluss funktionieren gut mit einer externen Festplatte mit USB-C (USB 3.1), insbesondere wenn es sich um ein SSD-Laufwerk handelt.

USB 3.1/3.2, tragbares externes SSD-Laufwerk

Diese Geräte bieten zwar nur eine mittelmäßige Speicherkapazität, aber eine hervorragende Leistung. Folgendes Gerät können wir für Backups empfehlen:

Oyen Digital U32 Shadow External SSD USB-C (1 bis 4 TB) (UK)
Oyen Helix NVMe USB-C (250 GB bis 2 TB)
Samsung T5 Portable SSD (1 und 2 TB) - Empfohlen nur für macOS 10.15 Catalina und neuer

USB 3.1, Externe Desktop-Festplatte (mechanisches Laufwerk)

Oyen Novus External USB-C Rugged Desktop Hard Drive (2 bis 16 TB)

Thunderbolt, Desktop-Gehäuse für externe Festplatte (ohne Festplatte)

HighPoint RocketStor RS5212 Thunderbolt Storage Dock
Oyen Novus External USB-C Rugged Desktop Hard Drive Eclosure

USB 3.1, Gehäuse für externe Festplatte (ohne Festplatte)

Oyen Digital MiniPro Dura 2.5" SATA zu USB 3.1 externes Festplatten-/SSD-Gehäuse

Mechanische Festplatten ohne Gehäuse (SATA) 500 GB bis 6 TB

Diese Laufwerke sind „nackt“ und benötigen ein Gehäuse oder ein Dock, um extern eingesetzt zu werden.

WD Black Performance Desktop-Festplatte – 7.200 U/Min., SATA 6 Gb/s, 256 MB Cache, 3,5"

 

Nicht empfohlen

Bevor Sie eine Festplatte kaufen, vergewissern Sie sich, dass in Bezug auf das gewählte Modell keine Kompatibilitätsprobleme bekannt sind. In diesem Abschnitt können wir jedoch allgemeine Ratschläge geben, und es gibt einige wenige Geräte, die zwar weit verbreitet sind, aber eine unterdurchschnittliche Leistung liefern.

Festplatten vermeiden, die Shingled Magnetic Recording nutzen

Vor einigen Jahren führte Seagate die Technik Shingled Magnetic Recording (SMR) ein, um die Speicherkapazität von HDD-Festplatten zu erhöhen, was jedoch zulasten der Schreibgeschwindigkeit ging. Bei diesen Geräten ist insbesondere bei Nutzung von APFS eine niedrige Geschwindigkeit zu erwarten. Bis vor Kurzem haben viele Händler die Nutzung von SMR auf ihren Geräten nicht sonderlich offen kommuniziert. Einige Geräte mit SMR sind:

HDDs mit 5.400 U/Min. und einer Baugröße von 2,5" (oft als „kompakt“ oder „slim“ bezeichnet):

Diese Festplatten sind kostengünstig und in den Geschäften bei Ihnen vor Ort breit verfügbar. Allerdings ist APFS nicht für HDDs konzipiert, was insbesondere auf diesen besonders langsamen HDDs zu wirklich schlechter Leistung führt. Die folgenden Festplatten sind Beispiele für diese langsameren Geräten. Diese Geräte können für die Verwendung als Backup-Festplatte zwar akzeptabel sein, jedoch können Sie von diesen kostengünstigen Geräten lediglich eine schlechtere Leistung erwarten:

  • Seagate Backup Plus Slim Portable Drive
  • Western Digital My Passport Ultra Portable
  • LaCie Mobile Drive
  • G-Technology G-DRIVE Mobile USB 3.0 Portable External Hard Drive

Wenn Sie eines dieser Geräte besitzen formatieren Sie es mit dem veralteten „Mac OS Extended, Journaled“ von Apple anstatt mit APFS und verwenden Sie es für reine Daten-Backups.

USB-Sticks und SD-Karten:

Obwohl sie auf Flash-Speicher basieren, der grundsätzlich schneller als herkömmliche Festplatten ist, sind USB-Sticks und SD-Karten im Allgemeinen recht langsam. Wir empfehlen nicht, auf diese Geräte Backups von großen Datenmengen anzulegen, insbesondere kein startfähiges Backup des Startvolumes.

Western Digital My Passport HDD

Mehreren Nutzern zufolge können manche Macs macOS Catalina nicht über eine Festplatte der Reihe Western Digital My Passport starten.

Backup auf Network Attached Storage (NAS)

NAS-Geräte werden derzeit stark nachgefragt und viele Nutzer überzeugt die Idee, Backups bequem drahtlos anzulegen. Aufgrund der erhaltenen Rückmeldungen raten wir jedoch aus mehreren Gründen davon ab, für das primäre Backup auf NAS-Geräte zu setzen:

  • Die Schreibgeschwindigkeit auf ein NAS-Gerät ist meist mit der auf eine USB-2.0-HDD vergleichbar, wenn überhaupt.
  • Ein NAS-Gerät, auf das über WLAN zugegriffen wird, ist unter Umständen 10 bis 100 Mal langsamer als eine lokal angeschlossene Festplatte.
  • Aufgrund der Netzwerkleistung kann es praktisch undurchführbar werden, die Integrität der Daten auf einem NAS-Gerät regelmäßig zu überprüfen.
  • WLAN-Backups sind nur so zuverlässig wie die Netzwerkverbindung und der Netzwerk-Dateisystemclient von macOS.
  • Dateisystemvorgänge sind auf einem Netzwerk-Dateisystem deutlich aufwändiger als auf einem lokal angeschlossenen Dateisystem, was bei großen Datensätzen (von z. B. über 250.000 Dateien) zu sehr langen Backups führt.
  • Disk Image Dateien können mit der Zeit korrupt werden, wenn häufig die Netzwerkverbindung verloren geht, während sie aktiviert werden, oder wenn der freie Speicherplatz auf dem NAS-Volume gering wird. Wenn Sie eine Empfehlung von Time Machine bekommen haben, das Backup auf einem Netzwerk-Volume zu löschen und neu zu erstellen, liegt das gleiche Problem zugrunde. Wir würden dieselbe Empfehlung aussprechen, wenn das Disk Image nicht aktiviert werden kann.

Wir empfehlen, für primäre Backups eine Festplatte lokal per USB oder Thunderbolt anzuschließen und auf diesem ein Backup zu erstellen.

NAS-Geräte, die wir ausdrücklich nicht empfehlen

Western Digital MyCloud Home: Das „Home“-Modell dieses NAS-Geräts setzt die Nutzung von WD-eigener Software voraus, um sicher auf den Speicher zuzugreifen; direkter Zugriff auf den Speicher über SMB ist nur mit Gast-Berechtigungen möglich. Nutzer berichten, dass die Leistung des Speichers bei Nutzung der WD-Software im Vergleich zum Gast-Zugriff über SMB recht niedrig ist. Andere Nutzer weisen darauf hin, dass macOS auf dem Speicher keine Disk Images erstellen oder aktivieren kann, wenn die Software von Western Digital genutzt wird.